Dies ist das Zeugnis von Guy-Pierre Gautier, dem Großvater des Zeichners, einem Ueberlebenden von Dachau. 1943 trat er der Brigade «Freiheit» der FTP (francs-tireurs et partisans) von La Rochelle bei, wo er an Sabotageaktionen und der Aufklärungsarbeit teilnimmt. Doch die Tapferkeit ging mit Nachlaessigkeit einher: Nach der Verhaftung der Gruppe begannen die Schwierigkeiten mit Verhoeren durch die Gestapo und einer Meuterei im Gefaengnis von Eysses samt Schießereien. Doch der wahrhaftige Alptraum begann erst mit der Hoellenfahrt in Viehwagons nach Dachau. Der Mut konnte die Angst nun kaum mehr verdecken, Tag für Tag, Stunde um Stunde, vom Schmerz zur Qual, bis zum Erscheinen der immensen Silhouette eines amerikanischen GI, der das Ende des Alptraums am 30. April 1945 ankündigt.