„Okay“, sagte Gott eines Tages, „es gibt nun mal das Nichts, und davon gibt‘s eine ganze Menge. Deshalb kriegt ab sofort jeder Mensch und jedes andere Wesen im Universum ein Stückchen Nichts als Dreingabe. Dieses Stück Nichts soll nach eigenem Gutdünken verwaltet werden. So muss sich nicht wieder nur eine kleine Zahl von Leuten mit Nichts herumschlagen. So ist es gerecht.“ Bekanntermaßen erschuf Gott die Erde, aber wer erschuf das Universum? Das war natürlich Gottes Oma. Was Gott in Omas Kochtopf macht, warum er das Universum ver schluckt - wenn auch nur kurz - , und wieso das dazu führt, dass die Menschen Sprache, Wissenschaft und Comicsalons erfinden, erklärt Aike Arndt in der lang ersehnten Fortsetzung von „Die Zeit und Gott“.