Im Jahr 2014 flieht die aus Kurdistan stammende Rojin nach einer Zwangsheirat aus Frankreich über die Türkei nach Rojava. In Kobane schließt sie sich den Frauenverteidigungseinheiten (YPG) an, um gegen den IS zu kämpfen. Doch sie wird von Dschihadisten gefangen genommen und als Sklavin verkauft. Als strahlende und mutige junge Frau bleibt Rojin dennoch Herrin ihres Schicksals. Freiheit im Blut erzählt von Flucht, Überleben und Kampf, von weiblicher Selbstermächtigung – und vom Recht der Frauen, ihr Leben selbst zu bestimmen. Die Autorin wurde aufgrund dieses Buches im Sommer 2025 in Ankara verhaftet und zu einer langen Bewährungsstrafe verurteilt.