Stoian Mirtzu, ehemaliger Lehrer wird nach zehn Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassen. Kaum wieder zu Hause wird er mit der Vergangenheit konfrontiert – und Vergangenheit ist für Stoian hauptsächlich die Erinnerung an seine große Liebe Rodica. Er hätte sie sowieso nicht vergessen, aber dann tacht das Bild der Geliebten auf einer Briefmarke auf – als Porträt der Widerstandskämpferin Ana Bogdan, einer Frau, die schon 1944 umgekommen ist. Auf der Suche nach Rodica und der Klärung dieser Frage kommt Stoian zurück nach Bukarest und deckt so langsam Zusammenhänge auf, die es so wahrscheinlich nur in einem totalitären System – dem System der Ära Ceaucescus geben konnte. Aber natürlich ist auch bei Rodica nicht alles Gold was glänzt und ihre Rolle bei der Verhaftung von Stoian ist alles andere als heldenhaft.